Hat jemand Erfahrung mit Jugendhospiz / Begleitung schwer kranker Kinder?

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  • #5173
    PapaPatrick
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, ich weiß das ist ein sehr schweres Thema hier zwischen all den Baby- und Familienthemen, aber ich weiß gerade nicht wohin damit. Eine gute Bekannte von uns hat eine 14-jährige Tochter mit einer unheilbaren Erkrankung und fragt mich als Freund immer wieder, was es überhaupt an Unterstützung gibt. Ich kenne mich da null aus. Hat jemand von euch Berührungspunkte mit dem Thema Jugendhospiz oder weiß, wie so eine Begleitung aussieht und wie man da Kontakt aufnimmt? Wir wollen einfach konkret helfen können.

    #5174
    MehrfachmamaMona
    Teilnehmer

    Das ist wirklich eine schwere Situation, sowohl für deine Bekannte als auch für dich als Freund, der helfen will. Jugendhospize arbeiten anders als die klassischen Hospize für Erwachsene – da geht es oft auch viel um Entlastung der ganzen Familie und nicht nur um die letzte Lebensphase. Es gibt ambulante und stationäre Angebote, und viele davon begleiten die Familien schon über Jahre. Am besten mal beim Kinderpalliativnetz in eurer Region nachfragen, die können konkret weiterleiten.

    #5175
    Nadine Sommer, RedakteurinNadine Sommer
    Moderator

    Ich hab mich vor zwei Jahren für eine Freundin in einer ähnlichen Situation durchs Internet gewühlt und war ehrlich gesagt erschlagen von den Infos. Was mir damals wirklich geholfen hat: Die Seite vom Jugendhospiz in Bethel – da steht gut erklärt, wie das Haus arbeitet, was Familien erwartet und wie man Kontakt aufnimmt. Kein Formular-Dschungel, sondern wirklich zugängliche Infos. Vielleicht hilft das deiner Bekannten als erster Anlaufpunkt.

    #5176
    Johanna Brandt, HebammeJohanna Brandt
    Moderator

    Danke Patrick, dass du das hier ansprichst. Solche Themen gehören auch ins Leben von Familien, auch wenn es schwer ist. Was Nadine sagt stimmt – manchmal ist es einfach gut, eine konkrete Adresse zu haben statt nur allgemeiner Infos. Ich würde deiner Bekannten auch raten, einfach anzurufen. Die meisten Hospize haben Sozialarbeiter, die erstmal nur zuhören und beraten, ganz ohne dass man sich zu irgendwas verpflichtet.

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